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Seminare

 

 

Seminarreihe Psychotraumatologie 2018

 

THZN Folder Seminare 2018
THZN e.V. Seminarreihe Psychotraumatologie 2018
THZN Trauma Fortbildungen 2018.pdf
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Die einzelnen Seminare sowie zusätzliche Seminare finden Sie auch weiter unten nacheinander aufgeführt.

 

Anmeldung

Telefonisch erreichen Sie die Seminarorgganisation unter: 0151 577 810 56

Melden Sie sich bitte folgendermaßen zu den Veranstaltungen an:

per eMail unter: seminar@THZN.org

oder

Drucken sie das PDF aus, tragen Ihre gewünschten Seminare ein, unterschreiben es, senden es per Post oder eingescannt als eMail an uns.

 

Alle Veranstaltungen finden - sofern nicht anders angegeben - im TraumaHilfeZentrum Nürnberg, Glockenhofstr.47, 90478 Nürnberg statt.

 

 

 

 

Beschreibung der Seminare und Vorträge

aus der Reihe Psychotraumatologie

(aus dem Flyer weiter oben)

 

Workshop 1901

Traumasensitives Yoga TSY – Vertiefungsstufe 1

Dagmar Härle

Fr.19. Januar 2018   10:00 – 18:00 Uhr          

Sa 20. Januar 2018    9:30 – 15:30 Uhr               

Gebühr: 360 €

max. 25 TN

 

Wir vertiefen eine Fülle von TSY-Tools, Yogahaltungen (auf dem Stuhl und auf der Matte), Atemübungen und Achtsamkeit, die den Teilnehmenden helfen im Hier und Jetzt zu bleiben und ihren Körper auf sichere Weise zu spüren.

  • Vertiefen der Asana- und Pranayamapraxis
  • verfeinern des interozeptiven und einladenden Sprachgebrauchs
  • Aufbau von Ressourcen
  • Nutzen von TSY-Elemente zur Affektregulation und bei Dissoziation
  • Einsatz eines speziellen Bodyscans, der taube, fehlende oder angespannte Teile sichtbar macht
  • Erarbeiten eines individuellen Programms
  • Selbstfürsorge und Resilienz

www.trauma-institut.eu

 

 

Vortrag 2302

Gute Traumatherapie – was ist das, und wie finde ich überhaupt eine(n) gute TraumatherapeutIn ?

Luise Reddemannm Prof. Dr. med.

Fr. 23. Februar 2018    18:00 – 20:00 Uhr             

Gebühr: 20 €

 

Für die Psychotraumatherapie gelten Grundsätze, die im Prinzip für jede Psychotherapie gelten, wie z.B. Freundlichkeit, Mitgefühl, Verständnis und die Bereitschaft, "traumatischen Stress" angemessen zu beantworten, nämlich rücksichtsvoll und respektvoll.

TherapeutInnen sollten bereit sein, die Würde der PatientInnen zu achten, was sich z.B. daran zeigt, dass es zu gemeinsamen Entscheidungsfindungen kommt und nur Dinge geschehen, die die PatientInnen bejahen.

Luise Reddemann zeigt worauf PatientInnen v.a. achten sollen, wenn sie eine Therapie beginnen, wie sich nach traumatischen Erfahrungen die Beziehung  besonders zu Beginn erfolgreich gestalten lässt.

Methoden, das weiß man inzwischen recht gut, sind weniger entscheidend, als eine gute Therapiebeziehung und gute Zusammenarbeit von Patientin und Therapeutin. Der Vortrag beleuchtet die Hürden, und das was eine Therapie tragfähig macht. 

www.luise-reddemann.de

 

 

Workshop 2402

Psychodynamisch imaginative Traumatherapie (PITT)

Luise Reddemann, Prof. Dr.med.

Fr.  23. Februar 2018    und    Sa. 24. Februar 2018        

- ausgebucht -

 

 

Workshop 1603

Somatic Experiencing (SE)® Intro

Itta Wiedenmann   

Fr  16. März 2018  10:00 – 18:00 Uhr              

Sa 17. März 2018    9:30 – 17:30 Uhr

 

- ausgebucht -

 

 

 

Workshop 1205

Psychologische Erste Hilfe in Krisensituationen

Julia Krieg, Dipl. Psych.

Sa 12. Mai 2018    10.00 - 17:00 Uhr                  

Gebühr: 120 €

max. 25 TN

 

Menschen verlieren ihr zu Hause oder geliebte Angehörige, sie werden von ihren Familien und Gesellschaften getrennt oder werden Zeuge von Gewalt, Zerstörung oder Tod. Jeder Mensch hat Stärken und Fähigkeiten die helfen, mit Herausforderungen umzugehen. Einige Personen sind in Krisensituationen besonders gefährdet und brauchen extra Unterstützung.

Dieses Seminar richtet sich an Menschen aus verschiedenen Arbeitsfeldern, die die psychologische Erste Hilfe kennenlernen wollen, um zu erfahren, wie sie Menschen in Krisen unterstützen können.

 

Literatur: Lasogga & Gasch: „Notfallpsychologie“, Springer-Medizin, 2011

www.julia-krieg.de

 

 

Workshop 0906

Zusammen ist besser als alleine – die innere Kommunikation nach dem Ego State Modell

Dr. Helmut Rießbeck, Ärztlicher Psychotherapeut

Sa. 16.06. 2018    9.30 bis 17.30 Uhr                   

Gebühr: 80 €

 

Die Ego State Therapie hat sich so weiter entwickelt, dass sie ein Werkzeug auch für die Beratung und für das Arbeiten mit verschiedenen inneren Konflikten geworden ist.

Dieser Workshop zeigt, wie man die innere Kommunikation anregen, und innere Ressourcen gezielt aktivieren kann, v.a. aber wie Polarisierungen im Innern sichtbar gemacht und verwandelt werden können. Hypnotherapeutische Techniken werden so sparsam eingesetzt, dass die Methoden für Beratung und den pädagogischen Bereich einsetzbar sind.

Theoretische Teile werden  kurz gehalten, dafür wird viel  mit kleinen und kurzen Interventionen geübt werden.

www.psychotherapie-riessbeck.de

 

 

Workshop 0607

Psychotherapeutische Arbeit mit dem „Inneren Team“

Dagmar Kumbier, Dipl. Psych., M.A.

Fr 6. Juli 2018   16:00 – 20:00 Uhr                       

Sa 7. Juli 2018    9:30 – 17:00 Uhr                          

Gebühr: 340 €

max. 30 TN

 

Das Modell des „Inneren Teams“ setzt psychodynamisches Wissen über innere Dynamik in eine ebenso einfache wie differenzierte Bildsprache um, so dass die innere Dynamik als Zusammenspiel verschie­dener innerer Anteile verständlich wird. Die Bildlichkeit der Methode macht Ressourcen sichtbar und regt Klienten dazu an, eigene, oft sehr kreative Wege der Selbst­heilung zu entwickeln. Die Arbeitsweise bewährt sich bei schweren Trauma­tisierungen, im Umgang mit verletzten kindlichen Anteilen sowie der Arbeit mit strukturell beeinträchtigen Patienten.  Die Themen des Workshops:

  • Das Modell des Inneren Teams
  • Trauma und Traumatherapie im Inneren Team
  • Visualisierung und Arbeit am Blatt
  • Überblick über Vertiefungsmöglichkeiten

Wir arbeiten an Beispielen der Teilnehmenden, der Workshop enthält Selbsterfahrungsanteile.

www.dagmar-kumbier.de

 

 

Seminar 2007

Rituelle Gewalt - Mind Control - organisierte Ausbeutung

Michaela Huber, Psychologische Psychotherapeutin

Fr. 20. Juli  2018  12:00 – 19:00 Uhr                  

Sa 21. Juli 2018   10.00 – 17:00 Uhr

Gebühr: 400 €

 

Rituelle Gewalt bedeutet: ein Mensch wird früh, oft schon vor der Geburt, „gezüchtet und trainiert“ im Sinne einer ideologisch gebundenen Gruppe, die zutiefst antidemokratisch gesinnt ist. Dieser Mensch, häufig weiblich, wird gefoltert, zur Zwangsprostitution benutzt und im Sinne einer faschistischen/totalitaristischen bzw. satanistischen Ideologie ausgerichtet; Gefühle sollen abgeschaltet, Gewaltausübung und Aushalten von Gewalt selbstverständlich werden. Wie begleiten wir Aussteige-willige die unter der Gewalt leiden, aber noch nicht herauskönnen bzw. -wollen? Was tun, wenn sie multipel sind, wenn sie nicht nur Innenkinder, sondern auch „Außenkinder“ haben? Wie geht es uns, wenn wir mit oft grausamsten Erfahrungen dieser Menschen konfrontiert sind, wenn wir Angst haben vor den TäterInnen – auch den zur Täterschaft gezwungenen inneren „Leuten“ in den KlientInnen? Wann schaffen sie und wir es zusammen, und was tun, wenn wir uns hilflos fühlen?

www.michaela-huber.com

 

 

Workshop 2909

Auch das noch!“ – Psychotische Reaktionen bei Traumafolgestörungen; erkennen, einordnen, damit umgehen (Teil 1)

Dr. med. Helmut Rießbeck, Ärztlicher Psychotherapeut

Sa. 29. Sept.  2018   10:00 – 18:00 Uhr            

Gebühr: 120 €  

 

Bei schweren Traumafolgestörungen, insbesondere Entwicklungstraumatisierungen sind Reaktionen und Erscheinungsbilder, die allgemein als psychotisch verstanden werden, nicht selten. In diesem Seminar geht es darum die Scheu vor diesen Phänomenen zu verlieren, diagnostisch zwischen Schizophrenie und dissoziativen Erscheinungen zu unterscheiden.

Wir entwickeln das Grundgerüst von gestuften Inter-ventionsmöglichkeiten. Besonders bemühen wir uns darum Risiken zu erkennen und Wege aus ausweglosem Nicht- und Missverstehen zu finden.

Für dieses Seminar ist langjährige Erfahrung in der Traumatherapie Voraussetzung.

www.psychotherapie-riessbeck.de

 

 

Workshop 1210

TRIMB® Teil 2 Vertiefung

Ellen Spangenberg FÄ für Psychotherapie

 

Fr. 12. Okt. 2018   10.30 – 19.00 Uhr                

Sa. 13. Okt  2018    9.30 -  17.30 Uhr                   

Gebühr: 400 € 

max. 25 TN

 

Aufbauend auf den Einführungsseminaren 2016 und 2017 wird in dieser Fortbildung die Arbeit mit der TRIMB®-Methode  vertieft und detailliert auf supervisorische Fragen eingegangen sowie bisherige Erfahrungen mit der Methode ausgewertet. Darüber hinaus werden weitere prozessorientierte und ressourcenstärkende Haltungen und Methoden vermittelt, unter anderem die Arbeit mit dem so genannten „Inneren Ressourcen-Team“. Auch diese Fortbildung wird von Ellen Spangenberg sehr praxisorientiert gestaltet und enthält Selbsterfahrungsanteile. Viele der Elemente können auch zur eigenen Psychohygiene genutzt werden. Bei Bedarf ist Raum für Fall-Supervision mit Hilfe von systemischen Aufstellungsmethoden. Psychotraumatologische Grundkenntnisse sowie der Besuch einer TRIMB®-Einführung (in Nürnberg oder andernorts) sind Voraussetzungen für die Teilnahme an dieser Fortbildung.

Literatur: Ellen Spangenberg. Behutsame Trauma-Integration (TRIMB®), Klett Cotta, 3. Auflage 2017.

 

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

0176 44752020 0176 44752020

Montag von 14 - 16 Uhr

Freitag von   9 - 12 Uhr

(sonst Anrufbeantworter)

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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oder per eMail unter
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