Angebote für Fachleute

Seminare

 

 

Seminarreihe Psychotraumatologie 2019

 

THZN Folder Seminare 2018
THZN e.V. Seminarreihe Psychotraumatologie 2018
THZN Trauma Fortbildungen 2018.pdf
PDF-Dokument [380.3 KB]

 

 

THZN e.V. Seminarreihe Psychotraumatologie 2019
THZN Trauma Seminare 2019.pdf
PDF-Dokument [605.5 KB]

 

Die einzelnen Seminare sowie zusätzliche Seminare finden Sie auch weiter unten nacheinander aufgeführt.

 

Anmeldung

Telefonisch erreichen Sie die Seminarorganisation unter: 0151 577 810 56

Melden Sie sich bitte folgendermaßen zu den Veranstaltungen an:

per eMail unter: seminar@THZN.org

oder

Drucken sie das PDF aus, tragen Ihre gewünschten Seminare ein, unterschreiben es, senden es per Post oder eingescannt als eMail an uns.

Oder schreiben Sie uns eine E-Mail mit folgendem Inhalt:

"Ich Frau/Herr......melde mich zum Kurs ... (Titel) mit der Kursnummer ... an.
Hiermit bestätige ich, dass ich die Seminarbedingungen des THZN anerkenne."

 

Alle Veranstaltungen finden - sofern nicht anders angegeben - im TraumaHilfeZentrum Nürnberg, Glockenhofstr.47, 90478 Nürnberg statt.

 

 

 

 

Beschreibung der Seminare und Vorträge

aus der Reihe Psychotraumatologie

(aus dem Flyer weiter oben)

 

2018

 

Workshop 3011

TSY Advanced Teil3

(nur möglich, nach Anschluss von Teil I + II)

Dagmar Härle, Master of Psychotraumatologie

 

Freitag den 30.11. und Samstag den 1.12.   

Gebühr: 360 €  

 

Inhalt:

Therapeutische Ziele mit TSY Elementen verfolgen, Umgang mit Triggern im TSY, Planung, Durchführung und Evaluation von TSY Gruppen.

 

 

 

2019

 

Workshop 1801  

Hypnosystemisches Verstehen und Intervenieren in der Psychotraumatologie

Dr. Jochen Peichl - Ärztlicher Psychotherapeut

Fr.  18. Januar 2019    9:30 – 18:00 Uhr           

Sa. 19. Januar 2019    9:00 – 17:30 Uhr            

Gebühr: 360 €

 

Inhalt:

Dieser Ansatz vereinigt Konzepte des systemischen Denkens und der Hypnotherapie nach Milton H. Erickson. Im Zentrum steht die Orientierung auf Kompetenzen, Ressourcen und Lösungen.

Die von beiden Therapieansätzen geteilte Grundidee ist, dass Probleme autohypnotisch erzeugt werden, indem die Klienten die Wahrnehmung einengen (Problemtrance). Der Therapeut verhilft zur Lösungstrance durch Fokussierung auf die Ressourcen.

Trauma-Begriff nach Gunther Schmidt: „Denn nicht das Ereignis allein macht etwas zum nachhaltig schlimmen Trauma, sondern die Art, wie es verarbeitet wird und welche Ereignisse im Erleben damit einhergehen!“ Diese etwas neue Sicht auf traumatische Erfahrung aus der Vergangenheit soll näher beschrieben werden, außerdem werden die therapeutischen Konsequenzen für eine hypnosystemische Traumatherapie besprochen und am Konzept der inneren Selbstanteile demonstriert.

 

 

 

Workshop 0102  

Katathym Imaginative Psychotraumatherapie

Prof. Gertraud Müller - Ärztliche Psychotherapeutin

Fr.   01. Februar 2019   10:00 – 18:00 Uhr

Sa.  02. Februar 2019     9:30 – 17:30 Uhr  

Gebühr:   300,00 €     

 

Inhalt:

In diesem Seminar soll zum einen die theoretische Basis ressourcenorientierter Imaginationen vertieft werden, insbesondere Nebenwirkungen, Kontraindikationen sowie Übertragungsprozesse. Zum anderen wird großer Wert auf das Üben im Dreier-setting gelegt um die Besonderheiten der katathym imaginativen Psychotherapie zu erleben. Der Tagtraum entwickelt sich an einem vorgegebenen Motiv (z.B. „Sicherer Ort“, „einer Helfergestalt begegnen“) und im stetigen dialogischen Austausch. Dieser schließt Wahrnehmungen, Emotionen, Gedanken und Körpersensationen mit ein.

Ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist auch das Malen und das gemeinsame Betrachten eines inneren Bildes der Imagination.  Diese Methode soll zur Stabilisierung, z. B. durch Anreicherung positiver innerer Objekte und zum gemeinsamen Staunen über den Reichtum ihrer inneren Landschaften beitragen.

Bitte bringen Sie Papier und Stifte/Wachsmalkreiden mit!

 

 

 

Workshop 2202  

Trauma Sensitives Yoga - Teil 1 Basic (TSY)

Dagmar Härle - Master of Psychotraumatologie

Fr.  22. Februar 2019     10:00 – 18:00 Uhr        

Sa. 23. Februar 2018       9:30 – 15:30 Uhr    

Gebühr: 320 €     

 

Inhalt:

Grundlagen der Methode in Theorie und Praxis

Ziel: TSY-Tools in die persönliche, berufliche Praxis zu integrieren

Einführung in die traumasensitive Yogapraxis:

Anleitung mit Fokus auf dem interozeptiven Erleben; Entscheidungen und Wahlmöglichkeiten unterstützen; Selbstwirksamkeitserleben und Selbstwert fördern; Beziehung auf Augenhöhe generieren; Rhythmus und Bewegung generieren; Konkrete Tools – Asanas, Pranayama und Achtsamkeit; Flexibilität im Anwenden der Tools – sympathikotone und parasympathische Wirkung

 

 

 

Workshop 2303 

Tension & Trauma Releasing Exercises (TRE® )

Zitternd den Körper von Stress und Trauma entlasten

Petra Vetter - Heilpraktikerin (Psychotherapie)

Sa. 23. März 2019     9:30 – 17:30 Uhr             

Gebühr: 140 €

 

Inhalt:

TRE® wurde von Dr. David Bercelli aus Übungen aus Bioenergetischen Analyse, Tai Chi und Yoga entwickelt. Die biologische Begründung für die Wirksamkeit der Methode bezieht sich auf Peter Levine. Nach Schreck, Trauma und bei Stress und Überforderung reagiert der Körper mit Zittern, was wir in unserer Kultur leider verlernt haben. Dieses neurogene Zittern wird bei TRE gezielt mit Übungen herbeigeführt und ist kontrollierbar. Manchmal braucht es etwas Zeit um Vertrauen zu finden den Körper zittern zu lassen. Das neurogene Zittern kann entspannen, erfrischen und die Gedanken beruhigen. Theoretische Hintergründe und das Kennenlernen der Übung auch im gegenseitigen Begleiten sind  Inhalt dieses Workshops.

TRE® kann danach zur Selbstfürsorge angewandt werden und für KlientInnen, die Zittersymptome haben, kann Vertrauen in den natürlichen Prozess vermittelt werden.

www.selbst-verstaendnis.de

 

 

 

Workshop 0504

Basic mit „Body 2 Brain“ ccm®

Dr. Claudia Croos-Müller - Ärztliche Psychotherapeutin

Fr. 5. April 2019    10.00 - 18:00 Uhr                  

Gebühr: 140 €

 

Inhalt:

Die Body 2 Brain Methode wurde von der Neurologin und Körperpsychotherapeutin Dr. Claudia Croos-Müller entwickelt. Sie beruht auf den neurowissenschaftlichen Erkenntnissen der wechselseitigen Beeinflussung von Körper und Gefühlen: Embodiment. Einfache Körperinterventionen werden von den meisten Klient*Innen sehr gut angenommen, sie werden als Zuwendung und stützende Funktion erlebt. Bei der Body 2 Brain Methode wird mit zahlreichen körperorientierten Elementen die Autonomie der Klienten gestärkt. Der Vorteil dieser Methode: Sie ist leicht umzusetzen, unauffällig und somit alltagstauglich.

In diesem Workshop werden Grundlagen vermittelt und erste Erfahrungen mit der Methode gemacht.

An dem Workshop können auch Nicht-Fachpersonen teilnehmen im Sinne eines psychomentalen Gesundheits- und Resilienz-Trainings

 

 

 

Workshop 0604  

Level 1 „Body 2 Brain“ ccm®

Dr. Claudia Croos-Müller - Ärztliche Psychotherapeutin

Sa. 6.April 2019   

- ausgebucht - mit Warteliste

 

Voraussetzung ist die Teilnahme am Basic Body 2 Brain Workshop am Vortag.

 

Inhalt:

Affektstabilisierung, Selbstwirksamkeit und Selbstfürsorge durch Body 2 Brain: Durch bestimmte willentliche Körpervorgänge – Mimik, Gestik, sensomotorische Abläufe – können Klienten lernen, ihre Affekte zu beeinflussen - beruhigend bei Wut und Panik oder stimulierend bei Niedergeschlagenheit/Depression und Ängstlichkeit. Besonders nach Traumatisierungen ist diese Möglichkeit zum Erleben von Selbstwirksamkeit für Betroffene sehr wertvoll. Die Körpercodes eignen sich jedoch für eine Vielzahl von Störungen. Darüber hinaus kann auch die Therapeut*In bei der Anleitung der Klient*In für sich selbst ressourcenorientiert arbeiten im Sinne einer Selbstfürsorge.

Kurze theoretische Inputs, Anwendung und Anleitung anhand von (möglichst eigenen mitgebrachten) Fallbeispielen; Übungen zur Implementierung in Groß-und Kleingruppe.Der Workshop ist so konzipiert, um im Anschluss mit ihren Klient*Innen körperorientiert mit den Elementen der Body 2 Brain Methode arbeiten zu können.

 

 

 

Workshop 1204

Wütende, feindselige und täterimitierende Anteile
(
Englisch bei Bedarf mit Übersetzung)

Suzette Boon - Clinical Psychologist/Psychotherapist

Fr.  12. April 2019   16:00 – 20:00 Uhr                

Sa. 13. April 2019     9:30 – 17:00 Uhr

Gebühr: 400 €

 

Inhalt:

Die Therapie störenden oder feindseligen innere Anteile brauchen eine defensive und einfühlsame Haltung, die klar ist und gute Grenzen setzt.

Themen werden sein:

Chronische Krisen, anhaltende Verwicklung in Missbrauch, Flashbacks, Selbstverletzung und Suizidalität, Aggression gegen sich selbst oder andere, ungesunde Abhängigkeit, extreme Vermeidung und Bindungslosigkeit, Passivität in der Therapie, durchdringendes Schuld- oder Schamgefühl, Anspruchsdenken und chronische Versuche therapeutische Grenzen zu verletzen.

Es werden Strategien vorgestellt um die Integrationsfähigkeit des Klienten zu verbessern und Sackgassen und Widerstände zu reduzieren. Ein wichtiger Bestandteil des Workshops werden Rollenspiele sein, anhand der von den Teilnehmern vorgestellten Fälle.

 

 

 

Seminar 1005  

DBT-Sucht ganz praktisch - Das Göttinger Modell

Christel Lüdecke - Chefärztin Psychiatrie/Psychotherapie

Fr.  10. Mai   2019   12:00 – 19:00 Uhr             

Sa. 11. Mai   2019   10.00 – 17:00 Uhr          

Gebühr: 300 €

 

Inhalt:

DBT in der integrativen Trauma- und Suchtbehandlung:

Traumafolgestörungen und Suchtmittelabusus treten sehr häufig gemeinsam auf. Beide Phänomene beeinträchtigen die Funktionen des zentralen Stressverarbeitungssystems erheblich, sie werden in der DBT als „übersteuerte Störungen“ bezeichnet.

Klinisch zeigen sich eine verminderte Impulskontrolle, geschwächte Ich-Funktionen, Störungen in der Affekt-und Cravingregulation sowie eine geminderte Stresstoleranz. DBT ist eine kognitiv-behavioral orientierte Therapieform.

Wesentliche Bestandteile der DBT sind die Hierarchisierung von Therapiezielen und das Skillstraining zur Verbesserung der Kontrolle von dysfunktionalem Verhalten. Es werden Lerninhalte vermittelt, die ausschließlich zur Symptomreduktion dienen. In diesem Seminar soll besonders auf die praktische Anwendung des Skillstrainings in der Einzel- und Gruppentherapie fokussiert werden.

 

 

 

Workshop 0607

Traumasensibles Arbeiten in der Ergotherapie

Esther Schwarz/Christine Freund - Ergotherapeutinnen

Sa. 25. Mai 2019   9:30 - 17:00 Uhr                    

Gebühr: 120 €

 

Inhalt:

Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht: In allen Arbeitsbereichen haben wir es immer wieder mit Patienten zu tun, die traumatisiert sind. Das kann in der Orthopädie und Neurologie genauso geschehen wie in der Pädiatrie, Geriatrie, Psychiatrie oder in der Psychosomatik. Manchmal empfinden wir diese Menschen als „schwierig“ und ihr Verhalten herausfordernd. Sie gehören zu den chronischen Schmerzpatienten (z. B. Sudeck, Arthrose, Rheuma, Fibromyalgie), reagieren hochsensibel oder sind „irgendwie speziell“.

Was „macht“ traumatisches Erleben mit einem Menschen? Was bewirkt es im Nervensystem? Welche Mechanismen laufen ab? Woran könnte man traumatisierte Menschen erkennen?

Wie können wir als Ergotherapeut*Innen gut mit Betroffenen umgehen? Welche Behandlungsmöglichkeiten - sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ergotherapie - gibt es für sie?

Ein Verständnis für Traumafolgestörungen entlastet sowohl Therapeuten als auch Patienten. Es eröffnet neue Handlungsspielräume und verhilft zu mehr Gelassenheit.

 

 

 

Seminar 2206

Ego-State Arbeit, Schwerpunkt beratende Berufe, Teil 2

Dr. Helmut Rießbeck - Ärztlicher Psychotherapeut

Sa. 22 Juni 2019   9:30 – 17:30 Uhr                 

Gebühr: 160 €

 

Inhalt:

Ein Schwerpunkt der Ego State Therapie ist die Kommunikation mit verletzten traumatisierten Anteilen, ebenso aber der Umgang mit Täter nahen und Täter imitierenden Anteilen. Beide tauchen auch in Beratungen auf und können entscheidenden Einfluss ausüben

Als Fortführung von 2018 beschäftigen wir uns mit dem Kontaktaufbau mit diesen inneren Anteilen und wie sie neu in das innere System zur Symptombewältigung eingebunden werden können. Scheinbar destruktive Anteile werden besser verstanden und können neue, für die Gegenwart besser angepasste Rollen übernehmen.  Hypnotherapeutische Techniken werden so behutsam eingesetzt, dass die Methoden für Beratung und den pädagogischen Bereich einsetzbar sind.

Theoretische Inhalte werden kurz gehalten, dafür wird viel mit kleinen und kurzen Interventionen geübt. Auch TN mit Grundkenntnissen in der Teilearbeit, die den Workshop 2018 nicht besucht haben, können gerne teilnehmen.

www.psychotherapie-riessbeck.de

 

 

 

Workshop 0507

in Kooperation mit IfiT

Arbeit mit dem „Inneren Team“ Basiskurs 2: Oberhaupt und Vertiefende Arbeit (auch ohne Teil 1 möglich)

Dagmar Kumbier - Psychologische Psychotherapeutin

Fr.  5. Juli 2019   9:30 - 18:00 Uhr                      

Sa. 6. Juli 2019   9:30 - 17:00 Uhr                  

Gebühr: 390 €

 

Inhalt:

Zum „Inneren Team“ gehören verletzte oder traumatisierte innere Anteile und deren Wächter. Dabei wird das Modell von Schulz von Thun mit traumatherapeutischen Konzepten verbunden.

Im Basiskurs 1 haben die Teilnehmer*Innen gelernt, gemeinsam mit Klient*Innen deren innere Dynamik herauszuarbeiten und zu verstehen. Das wird nochmal kurz wiederholt und zusätzlich werden Möglichkeiten vorgestellt, wie ausgehend von dieser Analyse vertiefend weiter gearbeitet werden kann. Eine zentrale Rolle spielt dabei das „Oberhaupt“ als Chef des „Inneren Teams“. Wir lernen, wie diese zentrale Ressource aktiviert und genutzt werden kann. Außerdem werden Vertiefungsmöglichkeiten auf der äußeren Bühne (psychodramatische und gestalttherapeutische Techniken) und auf der inneren Bühne (Arbeit in der Imagination) vorgestellt, demonstriert und unter Life-Supervision geübt.  

www.dagmar-kumbier.de

 

 

 

Seminar 1005

TSY Intermediate

Dagmar Härle - Master of Psychotraumatologie

Fr.  13. September 2019   10:00 – 18:00 Uhr     

Sa. 14. September 2019     9:30 – 15:30 Uhr    

Gebühr: 320 €     

 

Inhalt:

Erweiterte Asana- und Pranayamapraxis (Haltungen und Atemübungen).

Ziele: Ein individuelles TSY-Programm mit Klient*Innen/Patient*innen erarbeiten

TSY-Elemente zur Stabilisierung und Affektregulationnutzen

Möglichkeiten, TSY bei Dissoziation einzusetzen

Aufbau von Ressourcen

Beziehungsgestaltung

Selbstfürsorge – Elemente aus dem TSY für sich selbst heranziehen

 

 

 

Workshop 2809

Praktisch verankerte Arbeit mit der "Inneren Bühne" in der Ergotherapie

Esther Schwarz/Christine Freund - Ergotherapeutinnen

Sa. 28. September 2019   10:00 – 18:00 Uhr  

Gebühr:  120 €

 

Inhalt:

Traumatische Erfahrungen prägen sich dem Organismus auf verschiedenen Ebenen ein. Dissoziation spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulation von Gefühlen, Gedankenabläufen und Körpervorgängen. Frühe Beziehungsmuster sind verinnerlicht und werden in aktuellen Beziehungen wieder erlebt. Eigen- und Fremdwahrnehmung verändern sich. Das alles erschwert eine befriedigende Teilnahme am Leben. Auf der „inneren Bühne“ kann  mit Persönlichkeitsanteilen gearbeitet werden und sich das „Innere Team“ verändern. Verletzte Anteile können wahrgenommen, gewürdigt und versorgt werden, „Helfer“ und gesunde Persönlichkeitsanteile die Arbeit unterstützen. Es entstehen innere Bilder, die helfen, besser mit Stress umzugehen. Die ergotherapeutische Praxis bietet mit handwerklichen, gestalterischen und spielerischen Zugängen ein breites Spektrum, diese Arbeit zu entschleunigen und handelnd zu verankern. Auch Therapeuten können sich mit diesem Ansatz selbst besser kennen lernen und dann mit privaten und beruflichen Anforderungen anders umgehen

 

 

 

Workshop 0410  

Idiolektik in der Traumatherapie

Dr. Tilman Rentel - FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Fr.  04. Oktober 2019   18:00 – 21:00 Uhr   

Sa. 05. Oktober 2019     9:30 – 16:30 Uhr    

Gebühr: 300 €       

 

Inhalt:

Würdigung und Eigensprache in der Traumatherapie

Einführung in die Grundhaltung der Idiolektik, Demonstrationen und Übungen. Therapeutische Prozesse können sehr wirksam durch das Wahrnehmen und Verstärken bereits vorhandener Ressourcen der Patienten und ihrer Resilienz unterstützt werden. 

Die achtsame Wahrnehmung der eigen-sprachlichen Schlüsselsignale im therapeutischen Gespräch, und das sich Führen lassen durch einfache offene Fragen, ermöglicht den Patienten nicht nur Belastungen in Worte zu fassen, sondern in den Bildern ihrer Sprache auch hilfreiche Ideen zu entwickeln. Sie werden so Experten ihrer eigenen Lebens- und Leidenssituation. Dies stärkt die Selbstheilungskräfte.

Das eigene Nichtwissen in Bezug auf die Wirklichkeit der Patient*Innen wird zu einer wichtigen Ressource, die den Therapeut*Innen helfen kann wach, interessiert und ziel-offen den Menschen zu begegnen, die ihre Begleitung suchen.

 

 

 

Workshop 2510  

Kunsttherapieworkshop

Sabine Sander/Sonja Kölbl - Kunsttherapeutinnen

Nur noch an einem Tag:

Fr.  25. Oktober 2019   9:30 – 18:00 Uhr           

Gebühr: 120 €   

 

Inhalt:

Wir möchten Ihnen in diesem Workshop die KT anhand von Beispielen aus unserer klinischen Arbeit mit traumatisierten Patienten vorstellen. Dafür werden wir Ihnen Bildbeispiele präsentieren und unsere Arbeitsweise darstellen.

Sie werden Zeit haben verschiedene Materialien und Techniken selbst auszuprobieren und deren Wirkung zu erspüren.

Der Workshop richtet sich an alle Therapeut*innen, die mit belasteten, traumatisierten Menschen zu tun haben und für sich selbst eine Möglichkeit suchen, sich auszudrücken.

Das Malen und Gestalten ohne Zeitdruck und ästhetische Ansprüche kann dabei helfen mit sich selbst in Kontakt zu kommen, sich besser zu spüren, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und Unbewusstes besser zu verstehen und zu versorgen. Wir berichten auch aus einem Projekt mit jungen Flüchtlingen, bei dem der bildnerische Ausdruck zur Brücke geworden ist um trotz sprachlicher Hürden zu kommunizieren.

 

 

 

Workshop 0811 

TRIMB®
(Trauma Recapitulation with Imagination Motion and Breath)

Ellen Spangenberg - FÄ für Psychotherapie

Fr.  8. Oktober 2019   10.30 – 19.00 Uhr          

Sa. 9. Oktober 2019     9.30 -  17.30 Uhr           

Gebühr: 360 € 

 

Inhalt:

Die von Inge Olbricht entdeckte TRIMB-Methode wurde von Ellen Spangenberg kontinuierlich für die Traumatherapie weiterentwickelt. Die sanfte Methode der Trauma-Integration nutzt Imagination, Atmung und eine lateralisierende (Kopf-) Bewegung, um Trauma-Material oder Trigger zu bearbeiten. Oft ist die Entlastung so tiefgreifend, dass sich danach eine klassische Trauma-Exposition erübrigt. Gut anwendbar bei komplex traumatisierten Klienten und bereits in der Stabilisierungsphase. Selbststeuerung und Selbstwirksamkeitserleben werden sichtlich verbessert, zudem werden sowohl Klient als auch Therapeut weniger stark belastet. Auch für die eigene Psychohygiene kann die Technik effektiv genutzt werden.

Der Workshop enthält Fallarbeit und Übungen mit Selbsterfahrungsanteilen.

www.ellen-spangenberg.de

 

 

 

Workshop 2211

Trauma Sensitives Yoga (TSY) - Teil 3 Advanced

Dagmar Härle - Master of Psychotraumatologie

Fr.  22. November 2019   10:00 – 18:00 Uhr      

Sa. 23. November 2019     9:30 – 15:30 Uhr     

Gebühr: 320 €     

 

Inhalt:

Therapeutische Ziele mit TSY Elementen verfolgen, Umgang mit Triggern im TSY, Planung, Durchführung und Evaluation von TSY Gruppen.

Implizite Botschaften nutzen; Differenzieren von Empfindungen und Emotionen;

Umgang mit Triggern im TSY - "Pendeln" mit TSY; Elementen

Videotraining – Umsetzen von TSY-Prämissen, impliziten Botschaften und Therapiezielen; Unterrichtsplanung und -vorbereitung; Aufbau eines fortlaufenden Kurses; Evaluation und Dokumentation

 

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

0176 44752020 0176 44752020

Dienstag von 11.30 - 12.30 Uhr

Freitag von  10.30 - 12.30 Uhr

(sonst Anrufbeantworter)

oder nutzen Sie unser Kontaktformular

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Anmeldung zu Seminaren und Vorträgen
unter 0151 577 810 56

oder per eMail unter
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