Angebote für Fachleute

Seminare

 

 

Seminarreihe Psychotraumatologie 2019

 

 

 

THZN e.V. Seminarreihe Psychotraumatologie 2019
THZN Trauma Seminare 2019.pdf
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Die einzelnen Seminare sowie zusätzliche Seminare finden Sie auch weiter unten nacheinander aufgeführt.

 

Anmeldung

Telefonisch erreichen Sie die Seminarorganisation unter: 0151 577 810 56

Melden Sie sich bitte folgendermaßen zu den Veranstaltungen an:

per eMail unter: seminar@THZN.org

mit folgendem Inhalt:

 

"Ich Frau/Herr......melde mich zum Kurs ... (Titel) mit der Kursnummer ... an.
Hiermit bestätige ich, dass ich die Seminarbedingungen des THZN anerkenne."

 

Alle Veranstaltungen finden - sofern nicht anders angegeben - im TraumaHilfeZentrum Nürnberg, Glockenhofstr.47, 90478 Nürnberg statt.

 

 

 

 

Beschreibung der Seminare und Vorträge

aus der Reihe Psychotraumatologie

(aus dem Flyer weiter oben)

 

 

2019

 

Workshop 1204

Wütende, feindselige und täterimitierende Anteile
(
Englisch bei Bedarf mit Übersetzung)

Suzette Boon - Clinical Psychologist/Psychotherapist

Fr.  12. April 2019   16:00 – 20:00 Uhr                

Sa. 13. April 2019     9:30 – 17:00 Uhr

Gebühr: 400 €

 

Inhalt:

Die Therapie störenden oder feindseligen innere Anteile brauchen eine defensive und einfühlsame Haltung, die klar ist und gute Grenzen setzt.

Themen werden sein:

Chronische Krisen, anhaltende Verwicklung in Missbrauch, Flashbacks, Selbstverletzung und Suizidalität, Aggression gegen sich selbst oder andere, ungesunde Abhängigkeit, extreme Vermeidung und Bindungslosigkeit, Passivität in der Therapie, durchdringendes Schuld- oder Schamgefühl, Anspruchsdenken und chronische Versuche therapeutische Grenzen zu verletzen.

Es werden Strategien vorgestellt um die Integrationsfähigkeit des Klienten zu verbessern und Sackgassen und Widerstände zu reduzieren. Ein wichtiger Bestandteil des Workshops werden Rollenspiele sein, anhand der von den Teilnehmern vorgestellten Fälle.

 

 

 

Seminar 1005  

DBT-Sucht ganz praktisch - Das Göttinger Modell

Frau Mandrak-Ewers

Fr.  10. Mai   2019   12:00 – 19:00 Uhr             

Sa. 11. Mai   2019   10.00 – 17:00 Uhr          

Gebühr: 300 €

 

Inhalt:

DBT in der integrativen Trauma- und Suchtbehandlung:

Traumafolgestörungen und Suchtmittelabusus treten sehr häufig gemeinsam auf. Beide Phänomene beeinträchtigen die Funktionen des zentralen Stressverarbeitungssystems erheblich, sie werden in der DBT als „übersteuerte Störungen“ bezeichnet.

Klinisch zeigen sich eine verminderte Impulskontrolle, geschwächte Ich-Funktionen, Störungen in der Affekt-und Cravingregulation sowie eine geminderte Stresstoleranz. DBT ist eine kognitiv-behavioral orientierte Therapieform.

Wesentliche Bestandteile der DBT sind die Hierarchisierung von Therapiezielen und das Skillstraining zur Verbesserung der Kontrolle von dysfunktionalem Verhalten. Es werden Lerninhalte vermittelt, die ausschließlich zur Symptomreduktion dienen. In diesem Seminar soll besonders auf die praktische Anwendung des Skillstrainings in der Einzel- und Gruppentherapie fokussiert werden.

 

 

 

Workshop 2505

Traumasensibles Arbeiten in der Ergotherapie

Esther Schwarz/Christine Freund - Ergotherapeutinnen

Sa. 25. Mai 2019   9:30 - 17:00 Uhr                    

Gebühr: 120 €

 

Inhalt:

Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht: In allen Arbeitsbereichen haben wir es immer wieder mit Patienten zu tun, die traumatisiert sind. Das kann in der Orthopädie und Neurologie genauso geschehen wie in der Pädiatrie, Geriatrie, Psychiatrie oder in der Psychosomatik. Manchmal empfinden wir diese Menschen als „schwierig“ und ihr Verhalten herausfordernd. Sie gehören zu den chronischen Schmerzpatienten (z. B. Sudeck, Arthrose, Rheuma, Fibromyalgie), reagieren hochsensibel oder sind „irgendwie speziell“.

Was „macht“ traumatisches Erleben mit einem Menschen? Was bewirkt es im Nervensystem? Welche Mechanismen laufen ab? Woran könnte man traumatisierte Menschen erkennen?

Wie können wir als Ergotherapeut*Innen gut mit Betroffenen umgehen? Welche Behandlungsmöglichkeiten - sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ergotherapie - gibt es für sie?

Ein Verständnis für Traumafolgestörungen entlastet sowohl Therapeuten als auch Patienten. Es eröffnet neue Handlungsspielräume und verhilft zu mehr Gelassenheit.

 

 

 

Seminar 2206

Ego-State Arbeit, Schwerpunkt beratende Berufe, Teil 2

Dr. Helmut Rießbeck - Ärztlicher Psychotherapeut

Sa. 22 Juni 2019   9:30 – 17:30 Uhr                 

Gebühr: 160 €

 

Inhalt:

Ein Schwerpunkt der Ego State Therapie ist die Kommunikation mit verletzten traumatisierten Anteilen, ebenso aber der Umgang mit Täter nahen und Täter imitierenden Anteilen. Beide tauchen auch in Beratungen auf und können entscheidenden Einfluss ausüben

Als Fortführung von 2018 beschäftigen wir uns mit dem Kontaktaufbau mit diesen inneren Anteilen und wie sie neu in das innere System zur Symptombewältigung eingebunden werden können. Scheinbar destruktive Anteile werden besser verstanden und können neue, für die Gegenwart besser angepasste Rollen übernehmen.  Hypnotherapeutische Techniken werden so behutsam eingesetzt, dass die Methoden für Beratung und den pädagogischen Bereich einsetzbar sind.

Theoretische Inhalte werden kurz gehalten, dafür wird viel mit kleinen und kurzen Interventionen geübt. Auch TN mit Grundkenntnissen in der Teilearbeit, die den Workshop 2018 nicht besucht haben, können gerne teilnehmen.

www.psychotherapie-riessbeck.de

 

 

 

Workshop 0507

in Kooperation mit IfiT

Arbeit mit dem „Inneren Team“ Basiskurs 2: Oberhaupt und Vertiefende Arbeit (auch ohne Teil 1 möglich)

Dagmar Kumbier - Psychologische Psychotherapeutin

Fr.  5. Juli 2019                 

Sa. 6. Juli 2019                    

 - fällt aus -

 

 

 

 

Da der Workshop TSY1 durch Erkrankung unserer Referentin im Februar ausgefallen ist, haben wir beide Teile jetzt im September zusammengefasst.

Sie sind wie bisher auch einzeln buchbar, die Stundenanzahl bleibt gleich.


Workshop 2202 

Trauma Sensitives Yoga - Teil 1 Basic (TSY)

Dagmar Härle - Master of Psychotraumatologie

 

Fr.  13. September 2019       9:00 - 19:30 Uhr       

Sa. 14. September 2019       9:00 - 12:30 Uhr    

Gebühr: 320 € 

 

Inhalt:

Grundlagen der Methode in Theorie und Praxis

Ziel: TSY-Tools in die persönliche, berufliche Praxis zu integrieren

Einführung in die traumasensitive Yogapraxis:

Anleitung mit Fokus auf dem interozeptiven Erleben; 

Entscheidungen und Wahlmöglichkeiten unterstützen; 

Selbstwirksamkeitserleben und Selbstwert fördern; 

Beziehung auf Augenhöhe generieren; 

Rhythmus und Bewegung generieren; 

Konkrete Tools – Asanas, Pranayama und Achtsamkeit; 

Flexibilität im Anwenden der Tools – sympahtikotone und parasympathische Wirkung.

 

Workshop 1309

TSY Intermediate

Dagmar Härle -Master of Psychotraumatologie

Sa.  14. September 2019   13:30 – 20:00 Uhr     

So.  15. September 2019     8:30 – 15:30 Uhr    

Gebühr: 320 €     

Inhalt:

Erweiterte Asana- und Pranayamapraxis (Haltungen und Atemübungen);

Ziele: Ein individuelles TSY-Programm mit Klient*Innen/Patient*innen erarbeiten;

TSY-Elemente zur Stabilisierung und Affektregulation nutzen;

Möglichkeiten, TSY bei Dissoziation einzusetzen;

Aufbau von Ressourcen;

Beziehungsgestaltung;

Selbstfürsorge – Elemente aus dem TSY für sich selbst heranziehen.

 

 

 

Workshop 2809

Praktisch verankerte Arbeit mit der "Inneren Bühne" in der Ergotherapie

Esther Schwarz/Christine Freund - Ergotherapeutinnen

Sa. 28. September 2019   10:00 – 18:00 Uhr  

Gebühr:  120 €

 

Inhalt:

Traumatische Erfahrungen prägen sich dem Organismus auf verschiedenen Ebenen ein. Dissoziation spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulation von Gefühlen, Gedankenabläufen und Körpervorgängen. Frühe Beziehungsmuster sind verinnerlicht und werden in aktuellen Beziehungen wieder erlebt. Eigen- und Fremdwahrnehmung verändern sich. Das alles erschwert eine befriedigende Teilnahme am Leben. Auf der „inneren Bühne“ kann  mit Persönlichkeitsanteilen gearbeitet werden und sich das „Innere Team“ verändern. Verletzte Anteile können wahrgenommen, gewürdigt und versorgt werden, „Helfer“ und gesunde Persönlichkeitsanteile die Arbeit unterstützen. Es entstehen innere Bilder, die helfen, besser mit Stress umzugehen. Die ergotherapeutische Praxis bietet mit handwerklichen, gestalterischen und spielerischen Zugängen ein breites Spektrum, diese Arbeit zu entschleunigen und handelnd zu verankern. Auch Therapeuten können sich mit diesem Ansatz selbst besser kennen lernen und dann mit privaten und beruflichen Anforderungen anders umgehen

 

 

 

Workshop 0410  

Idiolektik in der Traumatherapie

Dr. Tilman Rentel - FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Fr.  04. Oktober 2019   18:00 – 21:00 Uhr   

Sa. 05. Oktober 2019     9:30 – 16:30 Uhr    

Gebühr: 300 €       

 

Inhalt:

Würdigung und Eigensprache in der Traumatherapie

Einführung in die Grundhaltung der Idiolektik, Demonstrationen und Übungen. Therapeutische Prozesse können sehr wirksam durch das Wahrnehmen und Verstärken bereits vorhandener Ressourcen der Patienten und ihrer Resilienz unterstützt werden. 

Die achtsame Wahrnehmung der eigen-sprachlichen Schlüsselsignale im therapeutischen Gespräch, und das sich Führen lassen durch einfache offene Fragen, ermöglicht den Patienten nicht nur Belastungen in Worte zu fassen, sondern in den Bildern ihrer Sprache auch hilfreiche Ideen zu entwickeln. Sie werden so Experten ihrer eigenen Lebens- und Leidenssituation. Dies stärkt die Selbstheilungskräfte.

Das eigene Nichtwissen in Bezug auf die Wirklichkeit der Patient*Innen wird zu einer wichtigen Ressource, die den Therapeut*Innen helfen kann wach, interessiert und ziel-offen den Menschen zu begegnen, die ihre Begleitung suchen.

 

 

 

Workshop 2510  

Kunsttherapieworkshop

Sabine Sander - Kunsttherapeutinnen

Nur noch an einem Tag:

Fr.  25. Oktober 2019   9:30 – 18:00 Uhr           

Gebühr: 120 €   

 

Inhalt:

Wir möchten Ihnen in diesem Workshop die KT anhand von Beispielen aus unserer klinischen Arbeit mit traumatisierten Patienten vorstellen. Dafür werden wir Ihnen Bildbeispiele präsentieren und unsere Arbeitsweise darstellen.

Sie werden Zeit haben verschiedene Materialien und Techniken selbst auszuprobieren und deren Wirkung zu erspüren.

Der Workshop richtet sich an alle Therapeut*innen, die mit belasteten, traumatisierten Menschen zu tun haben und für sich selbst eine Möglichkeit suchen, sich auszudrücken.

Das Malen und Gestalten ohne Zeitdruck und ästhetische Ansprüche kann dabei helfen mit sich selbst in Kontakt zu kommen, sich besser zu spüren, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und Unbewusstes besser zu verstehen und zu versorgen. Wir berichten auch aus einem Projekt mit jungen Flüchtlingen, bei dem der bildnerische Ausdruck zur Brücke geworden ist um trotz sprachlicher Hürden zu kommunizieren.

 

 

 

Workshop 0811 

TRIMB®
(Trauma Recapitulation with Imagination, Motion and Breath)

Ellen Spangenberg - FÄ für Psychotherapie

Fr.  8. November 2019   10.30 – 19.00 Uhr          

Sa. 9. November 2019     9.30 -  17.30 Uhr          

Ort: Hessestraße 10 in 90443 Nürnberg (Krisendienst Mittelfranken)

- ausgebucht -

 

 

 

Workshop 2211

Trauma Sensitives Yoga (TSY) - Teil 3 Advanced

Dagmar Härle - Master of Psychotraumatologie

Fr.  22. November 2019   10:00 – 18:00 Uhr      

Sa. 23. November 2019     9:30 – 15:30 Uhr     

Gebühr: 320 €     

 

Inhalt:

Therapeutische Ziele mit TSY Elementen verfolgen, Umgang mit Triggern im TSY, Planung, Durchführung und Evaluation von TSY Gruppen.

Implizite Botschaften nutzen; Differenzieren von Empfindungen und Emotionen;

Umgang mit Triggern im TSY - "Pendeln" mit TSY; Elementen

Videotraining – Umsetzen von TSY-Prämissen, impliziten Botschaften und Therapiezielen; Unterrichtsplanung und -vorbereitung; Aufbau eines fortlaufenden Kurses; Evaluation und Dokumentation

 

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

0176 44752020 0176 44752020

Dienstag von 11.30 - 12.30 Uhr

Freitag von  10.30 - 12.30 Uhr

(sonst Anrufbeantworter)

oder nutzen Sie unser Kontaktformular

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